Pressemitteilung der BI Bützfleth vom 7.2.2026
Die Bürgerinitiative in Bützfleth wird in einem absehbaren Klageverfahren gegen die Planungen des größten Holzkraftwerks in Deutschland von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unterstützt und maßgeblich vertreten. Die Zusage der DUH führt zu Erleichterung auf Seiten der Kraftwerksgegner, die seit 2 Jahren im kleinen Kreis Argumente gegen die Planung sammeln und Fakten, Recherchen und Meinungen veröffentlichen.
„ Wir sind entschlossen für unser Recht auf Lebensqualität in Bützfleth zu kämpfen, notfalls auch vor Gericht“, so der Sprecher der BI Dr. Jan Witt „die Zusage der DUH uns gegen eines der klimaschädlichsten Projekte in Deutschland zu unterstützen ist von entscheidender Bedeutung für das weitere Verfahren.“
Der ehemalige Verwaltungsrichter Udo Paschedag unterstützt ebenfalls die BI und sieht in der DUH eine echte Größe in Bezug auf Umweltrecht mit zahlreichen Spezialanwälten, viel Erfahrung und Kompetenz in solchen Genehmigungsverfahren: „Für die Sache der BI ist es ein Glücksfall, dass das Thema so überregional bedeutsam ist, dass die DUH sich der Sache annimmt.“
Die Bürgerinitiative versucht bis zum Genehmigungsantrag, der eigentlich Anfang 2026 erwartet wurde, sowohl Investoren, als auch zukünftige Kunden für Energie (Wärme, Prozessdampf, Strom) von der Unwirtschaftlichkeit und dem Risiko der überteuerten und nicht nachhaltigen Energieproduktion zu überzeugen.
„Vielleicht wird der Antrag ja nie gestellt, weil niemand in ein Millionengrab investiert und auch Großkunden sich nicht für Jahrzehnte an eine nicht nachhaltige Dreckschleuder binden wollen“, versucht Witt ein positives Szenario für Bützfleth zu formulieren, „dann bliebe uns Bützflethern viel erspart und man könne eine nachhaltige und saubere Energielösung für das Industriegebiet und Bützfleth entwickeln.“ Die BI sei für Gespräche zu Alternativen jederzeit bereit...
Dr. Jan Witt
BI Bützfleth
www.buergerinitiative-buetzfleth.de
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