FDP, u.a. zum Thema A26/A20

  1. Wie stehen Sie und Ihre Partei zu der geplanten Autobahn (A 26) und den damit verbundenen Belastungen für die Bützflether Bürger?

    Grundsätzlich sind wir für eine Autobahn, denn den Verkehr werden wir nicht durch weniger Straßen reduzieren können. Aber diese jetzt geplante Trasse lehnen wir ab. Der Autobahndamm schafft eine Hochwassergefahr für Bützfleth, da das Wasser dann nicht mehr in die Fläche abfließen kann. Die Ortschaft lebt gut mit der Industrie im Osten. Zusätzliche riesige Windkraftanlagen unmittelbar am Ortsrand sind ebenfalls geplant. Es reicht an Belastungen für Bützfleth.

  2. Was halten sie von der Alternativtrasse südlich der Rotschlammdeponie und welche Chancenräumen Sie der Variante ein?

    Diese Südtrasse ist die wirtschaftlich und ökologisch vernünftige Variante, besserer Baugrund, weniger Kilometer und dadurch günstiger. Sie vernichtet kein ökologisch hochwertiges Moor und schafft keine zusätzliche Hochwassergefahr. Die Chancen hängen vom Wahlergebnis ab und ie steigen, wenn wir endlich viele Mitstreiter finden.

  3. Hat Ihre Partei seit dem Vorschlag für eine Südtrasse 2018 etwas für diese „ letzte Chance für Bützfleth“ unternommen?

    Wir haben das Thema immer wieder im Ortsrat angesprochen – ohne Resonanz der anderen Parteien. Eine gemeinsame öffentliche Info-Veranstaltung dazu war auch nicht gewollt. Wir haben Einwendungen geschrieben, Bürgergespräche geführt und Peter Hartlef in seinem Trassenvorschlag unterstützt.

  4. Sind Sie und Ihre Partei bereit, die Prüfung und Durchsetzung der Südtrasse politisch zu unterstützen?

    Das tun wir schon innerhalb der FDP. Wir haben unsere Abgeordneten auf allen Ebenen von Stadtrat über Kreistag bis hin zu Land und Bund für das Thema sensibilisiert und informiert.

  5. Wie attraktiv wird Bützfleth in 20 Jahren für unsere Kinder, Enkel oder Neubürger sein?

    Wenn es endlich wieder möglich wird, in Bützfleth neue Ideen umzusetzen, wird die Ortschaft ein liebenswerter Ort zum Leben sein, mit Angeboten für jung und alt: Basketballkörbe, barrierefreie kleine Wohnungen, Naherholungsgebiete mit unverbautem Horizont und gute Anbindung an die Stadt Stade mit kleinen Bussen in enger Taktung bis in die Wohngebiete hinein.

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Antworten der FDP, u.a. zum A26/A20 Thema
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